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MSV Pampow war im Trainingslager in der Türkei

Nach sieben Tagen kehrte der MSV Pampow am vergangenen Freitagnachmittag vom Trainingslager aus dem türkischen Side zurück, wo man den Luxus genießen durfte, den sich sonst nur viele Profimannschaften leisten. In diesem Jahr war dieser Luxus allerdings aufgrund des stark ausgeprägten Winters doppelt gewichtet. So tauschte man den Schnee für sieben Tage gegen ein niederschlagsfreies sonniges Wetter, Temperaturen um den Gefrierpunkt gegen warme 25°C und die Stiefel gegen Flip-Flops oder Badeschlappen. 23 Spieler, Trainer und Betreuer traten am 19. Februar den Weg Richtung Rostock-Laage an, von wo aus es mit dem Flieger zum Flughafen nach Antalya ging. Noch in der Nacht ging es dann mit dem Bus ins 5* Silence Beach Hotel, wo in den kommenden sechs Tagen neun Trainingseinheiten und zwei internationale Freundschaftsspiele auf dem Programm standen. Als Ausgleich zum Sport konnten sich die 23 angereisten Pampower u.a. im Wellnessbereich inklusive zweier Pools und Sauna verwöhnen lassen. Andere zogen es vor, sich im Kraftraum weiter fit zu machen oder durch diverse Gesellschaftsspiele zu unterhalten. Genauso herausragend wie die Bedingungen im und am Hotel waren die Trainingsbedingungen, wie z.B. die satten Rasenplätze inklusive Videostellplatz und Equipment, welches zur Verfügung stand.
TL Türkei 11

  • Freundschaftsspiel: MSV Pampow – FFC Appel Kundrat 02 11:0 (4:0)
  • Nach den ersten anstrengenden Einheiten ging es dann am Montagnachmittag zum ersten internationalen Freundschaftsspiel gegen den FFC Appel Kundrat 02, der in der unteren österreichischen Liga spielt und als Aufbaugegner galt. Der MSV konnte sich in diesem Spiel den Luxus erlauben, zahlreiche hochprozentige Chancen auszulassen und trotzdem locker und leicht zu gewinnen. Am Ende hieß es 11:0 für die Pampower Truppe. Andreas Niemann, Christoph Hasselmann (je 3 Tore), Peter Waack (2), Christoph Zerrenner, Alexander Köhn und Heiko Hecht erzielten bei diesem Schützenfest die Tore, wobei das Ergebnis deutlich höher hätte ausfallen müssen.

MSV Pampow: Dreuße (T. Brauer) – Niemann (Schmitt), Zientz (Müllerchen), Reis, Heberlein (Taschner) – Groth, H. Hecht (Rickler), Hasselmann – Zerrenner, Waack, Köhn

  • Freundschaftsspiel: MSV Pampow – SC Pfullendorf II 2:2 (2:1)
  • Zwei Tage später sah man sich dann einem deutlich stärkeren Gegner gegenüber. Das sogenannte „F-Team“ des SC Pfullendorf, die Folgemannschaft der Regionalligatruppe, die in der Verbandliga Baden - Württemberg auf Platz sieben steht, war am Mittwochnachmittag Gegner der Pampower. Der SC Pfullendorf spielte von Beginn an einen technisch sauberen Ball, konnte sich aber gegen die zwei Viererketten der Pampower nicht durchsetzen, so dass es für die Abwehr um Organisator Mathias Reis nur selten gefährlich wurde.

Für die erste gefährliche Aktion sorgte hingegen der MSV Pampow – und es stand 1:0. Ein Ball wurde von der linken Seite diagonal schnell nach vorne getragen und Alexander Köhn brachte den Ball vorbei am Keeper im Tor unter. Eine Viertelstunde später wurden die Verhältnisse wieder geglättet. Nach einem langen Einwurf und einer klasse Einzelaktion ließ ein SCP-Stürmer Jahnke aus fünf Metern keine Chance – 1:1. Kurze Zeit später gelang den Pampowern aber die erneute Führung. Ein schnell vorgetragener Spielzug über Groth wurde in der Spitze von Köhn schnell verarbeitet und im Fünfmeterraum quer gelegt. Dort nahm Peter Waack den Ball in Empfang und schoss direkt ins Tor. Danach konnte sich Jahnke im Pampower Tor auszeichnen und vereitelte in klasse Manier den erneuten Ausgleich.

In der zweiten Halbzeit wurde wie im ersten Spiel durchgewechselt, um allen Spielern Spielzeit zu geben. Nun zwangen die Pfullendorfer den Pampowern langsam ihr Spiel auf, aber Chancen blieben Mangelware.

Die Konter der Pampower blieben brandgefährlich, wurden aber nicht genutzt. Ein leichtsinniger Ballverlust auf der rechten Seite führte dazu, dass der Ball über Umwege frei auf der rechten Pfullendorfer Angriffsseite landete und dank eines Stellungsfehlers in der Hintermannschaft der Pampower frei auf das Tor geköpft werden konnte. Dieser Kopfstoß war für Tormann Dreuße aus Nahdistanz nicht zu meistern – 2:2. So blieb es am Ende beim gerechten Unentschieden.

MSV Pampow: Jahnke (Dreuße) – Müllerchen, Niemann (Taschner), Reis, Heberlein – Groth, H. Hecht, Rickler (Schmitt), Hasselmann – Köhn (Zerrenner), Waack

Am letzten Tag vor der Abreise, gab das Trainergespann dem Team am Nachmittag frei und die Gelegenheit die naheliegende Stadt Manavgat zu besichtigen. Anschließend gab es am späten Abend ein gemütliches Beisammensein, wo man das Trainingslager Revue passieren ließ. Ein besonderer Dank gilt den Sponsoren der Reise, dem EDEKA aktiv Markt Frank Lüdke Pampow, der Firma Fensterbau Kuhnert, dem Restaurant Fish und Steakhouse Lindengarten und der Firma SBM Boote Waren/Müritz, ohne die diese alljährliche Reise nicht möglich wäre.

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